Im Zuge der Frühförderung im
Kindergartenalter werden Kinder auffällig, bei denen der Zugang zu
mathematischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen
von Kindergartenprojekten nicht gelingt.
Diesen Kindern bietet das Therapeutenteam des itr eine individuelle
Frühförderung, die sie auf die Anforderungen des mathematischen
Erstunterrichts vorbereitet.
Bevor ein Kind die erste Rechnung verständnisvoll lösen kann, ist die
Ausbildung von quantitativem Denken ohne Zahlen notwendig.
95% der von uns wöchentlich betreuten Schulkinder mit Rechenschwäche
weisen Mängel in diesen pränumerischen Grundlagen des rechnerischen
Denkens auf. Weil der gesamte Aufbau der Mathematik ohne dieses Wissen
nicht verstehbar ist, sind Schüler ohne entsprechende Voraussetzungen
auf unverstandene Ersatzstrategien angewiesen, die die gesamte
Schulzeit prägen.
Bei sorgfältiger Vorbereitung sollte das Üben von Zahlen und das
Erstrechnen im Rahmen des normalen Schulunterrichts gelingen. Deshalb
zielt das Konzept nicht auf das vorwegnehmende Einüben dieser
Kulturfertigkeiten.
Institut zur Therapie der Rechenschwäche / Arithmasthenie